Arezu Weitholz – "Beinahe Alaska"

Portrait Arezu Weitholz

Arezu Weitholz – "Beinahe Alaska"

Lesung und Gespräch in der Themenreihe: "GESCHEITER ODER GESCHEITERT?"

Foto: Alex Otto

23.06.
19:00

Eine Fotografin, 45, kein Partner, keine Kinder, keine Eltern mehr, geht auf eine Expeditionskreuzfahrt von Grönland nach Alaska. Sie ist froh, dass ihr Beruf es ihr erlaubt, »dauernd nach vorn zu sehen«. Doch natürlich melden sich die nicht zu Ende gedachten Gedanken und offenen Fragen, irgendwo zwischen der Enge an Bord unter nicht ausnahmslos angenehmen Mitreisenden (wie Schriftsteller, die Buchclub-Schreibkurse geben, oder Influencer mit fragwürdigen Tischmanieren) und den kühlen Weiten der Arktis. Der Blick der Erzählerin auf die anderen, die Natur und sich selbst ist so hintergründig-witzig wie warmherzig-entlarvend. Als das Schiff vor der vereisten Bellotstraße kehrtmachen muss, mit neuem Kurs auf Neufundland, begreift sie nach und nach, dass der Trick manchmal gerade im Beinahe-Ankommen besteht, auf Reisen wie im Leben.

(mare Verlag)

 

Arezu Weitholz ist Journalistin, Illustratorin, Co-Texterin für verschiedene Rock- und Popmusiker*innen (u.a. Herbert Grönemeyer, Udo Lindenberg, Die Toten Hosen) und Autorin. „Beinahe Alaksa“ ist ihr zweiter Roman.

Moderation: Andrea O'Brien

Bei schlechtem Wetter findet die Lesung unter Berücksichtigung der Corona-Verordnung in unserem Literaturcafé statt. Wegen begrenzter Platzkapazitäten bitten wir Interessierte um Voranmeldung.

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