Boualem Sansal

Portrait Boualem Sansal

Boualem Sansal

"Der Zug nach Erlingen oder die Verwandlung Gottes"

Lesung und Gespräch

Aufgrund der aktuellen Lage muss die Lesung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Foto: Roger von Heereman

29.04.
19:00

Ute von Ebert lebt in Erlingen, einer zwölftausend Bürger zählenden deutschen Gemeinde, die von einem unbenannten und unbekannten Feind belagert und bedroht wird. Dieser Feind hat kein anderes Ziel, als alle Menschen seinem Gott zu unterwerfen. Die Bevölkerung von Erlingen wartet derweil fieberhaft und gottergeben auf einen Zug, der sie angeblich evakuieren wird. Doch der Zug kommt nicht. Elisabeth Potier lebt seit ihrer Pensionierung und bis zu ihrem folgenschweren Unfall in der Pariser Metro als Privatlehrerin in Bremen, wo sie den verwöhnten Sprössling einer alten hanseatischen Industriellenfamilie unterrichtet. Ute und Elisabeth – beide Frauen beobachten das Fortschreiten eines sektiererischen Glaubens und die Verwandlung und den Zerfall der erschlafften demokratischen Gesellschaft und revoltieren sich ...
Ein kraftvolles Plädoyer, sich den Herausforderungen der Gegenwart zu stellen!
„Der Zug nach Erlingen“ ist der letzte Teil einer Trilogie, in der sich Boualem Sansal mit dem Thema Islamismus auseinandersetzt.
(Merlin Verlag)

Moderation (deutsch/französisch):

Roswitha Böhm

Torsten König

Eintritt frei!

In Kooperation mit:

Centrum Frankreich | Frankophonie der TU Dresden

Sonderforschungsbereich 1285 der TU Dresden

 

In Kooperation mit:
Institut Francais