Durs Grünbein – "Äquidistanz"

Durs Grünbein

Durs Grünbein – "Äquidistanz"

Lesung und Gespräch in der Reihe: "Freiheit - große, kleine oder keine?"

Wir bitten um Voranmeldung.

Foto: Tineke de Lange / Suhrkamp

09.11.
19:00

Der in Dresden geborene Lyriker Durs Grünbein stellt im Erich Kästner Haus seinen neuen Gedichtband "Äquidistanz" vor.

Durch Geschichte und Gegenwart verfolgt Durs Grünbein in diesem neuen, seinem zwölften Gedichtband seinen Kurs des Poetisch-historischen Gedichts. Als Spurensicherung, Ortsbestimmung versteht der Dichter seine Streifzüge durch Zeiten und Räume, in denen er nicht nur Deutschland, sondern auch dem Gegenpol vieler Deutscher, Italien, und in beiden Ländern sich selbst begegnet. Immer, hier wie dort, kreuzt Vergangenheit den Weg des Wanderers. Durch Mörderreviere führen seine Verse ebenso wie über Lichtungen, zu Tauchgängen im Mittelmeer wie auf gesamtdeutsche Sandpfade und betonierte Magistralen, zwischen Kiesgruben und Flakbunkern, entlang der Ost-West-Achse des unruhigen, wieder mit Kriegen konfrontierten Kontinents. Dass bei solchen Eindrücken der europäische Gedanke ins Spiel kommt – als Realität und Utopie –, wird niemanden wundern, der Grünbein auf seinen Wegen gefolgt ist. "Für alle Fälle kann Dichtung auch das sein: ein Gerät zum Einfangen der Zukunft." (Suhrkamp)

Der gebürtige Dresdner Durs Grünbein gilt als einer der bedeutendsten deutschen Lyriker der Gegenwart. Sein Werk ist vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis, und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

 

Moderation: Uwe Hübner

Gefördert durch:

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