Jahrestage

Di. 02.11. 2021
Eintritt frei!
Wolfgang Hilbig – "Ich unterwerfe mich nicht der Zensur"

Wolfgang Hilbigs Briefe an DDR-Ministerien, Minister und Behörden herausgegeben und kommentiert von Michael Opitz

 

 

19:00

Am 31. August wäre der 1941 im thüringischen Meuselwitz geborene Wolfgang Hilbig 80 Jahre alt geworden. Bevor Hilbig 1985 die DDR verlassen konnte, war es immer wieder zu Kontroversen mit den Behörden gekommen. Man wollte seine Bücher nicht drucken und versuchte zugleich, ihn daran zu hindern, sie in der Bundesrepublik zu veröffentlichen.

Michael Opitz hat in den Archiven der DDR bis dahin unbekannte Briefe Hilbigs gefunden und zusammengestellt. Sie liegen nun in einem Heft der "Neuen Rundschau" vor, das ausschließlich Hilbig gewidmet ist. Der Band enthält auch die ministeriellen Antwortschreiben sowie aufschlussreiche Disparata aus dem ZK der SED und dem Ministerium für Staatssicherheit. Viele Briefe Hilbigs sind kleine poetische Kabinettstücke. Es handelt sich um die erste Publikation, die Hilbig als einen bedeutenden Briefautor vorstellt.

Moderation: Michael Wüstefeld

In Kooperation mit der Wolfgang-Hilbig-Gesellschaft und der S. Fischer Stiftung

Partnerveranstaltung:
03.11. 19:30 Der Dichter der Nacht. Ein Wolfgang Hilbig-Abend

Zentralbibliothek, Schloßstraße 2, 01067 Dresden
Mit Michael Hametner und Dieter Kalka
Eintritt frei!

Do. 10.09. 2020
6 € / 4 €
Lesung zum 85. Geburtstag von Karl Mickel

Lesung und Gespräch in unserer Reihe "Jahrestage"

Voranmeldung erforderlich

19:00

„Am Mickelsee schwamm die Oper in Rotwein“

– An Karl Mickel denken!

Vor fünfundachtzig Jahren wurde der Dichter Karl Mickel in Dresden-Gorbitz geboren. Vor zwanzig Jahren ist er in Berlin gestorben. Die Dresdner Schriftsteller Norbert Weiß, Jens Wonneberger und Michael Wüstefeld erinnern an den ebenso virtuosen und frechen wie sensiblen Dichter und hintersinnigen Verfasser des dialektischen Romans „Lachmunds Freunde“.

(Norbert Weiss)

Es lesen: Norbert Weiß, Jens Wonneberger und Michael Wüstefeld

 

So. 30.08. 2020
6 € / 4 €
Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski

Lesung in unserer Reihe "Jahrestage"

Moderation: Michael G. Fritz

Voranmeldung erforderlich

18:00

Lange Zeit war nicht absehbar, dass der am 16. August 1920 in Andernach am Rhein geborene Henrich Karl Bukowski einmal zu weitreichenden literarischen Erfolgen kommen würde. Nach zahlreichen Gelegenheitsjobs und einer Anstellung beim United States Postal Service stellten sich erst in den 1960er Jahren erste literarische Erfolge ein.

Charles Bukowski schrieb vorwiegend Lyrik und Prosa. Ungeschönt und direkt blickte der Dirty Old Man in seinen teilautobiografischen Schriften auf den Alltag und das Leben derjenigen, für die sich der amerikanische Traum nicht erfüllt hat – Poesie zwischen Suff, Gelegenheitssex und der Abstumpfung durch harte körperlicher Arbeit.   

Es lesen:

Astrid Bransky

Uwe Claus

Franzobel

Michael G. Fritz

Willi Hetze

Constanze John

Michael Kirmes-Seitz

Ruairí O'Brien

Lutz Rathenow

Cosmo von der Beerenburg