Lesung und Gespräch
Foto: Heribert Corn
Matthias Politycki lädt mit seinen neuen Gedichten in seine Hamburger Stammkneipe „Meisenfrei“ und zu einer Grand Tour ein, bei der die Kellnerin, der Postbote und die Poesie des Sake, das Alltagsparlando am Tresen und der hohe Ton zu einem unverwechselbaren Sound zusammenfinden. Da steht eine Verkostungsnotiz neben einem formstrengen Sonett, ein klassisches Kalendergedicht neben einem Psalmlied und einem Objet trouvé aus einer rauschenden Nacht. Die Liebe, der Tod und die vermeintlichen Banalitäten des Alltags, die großen Umbrüche der Gegenwart und die mächtigen Aufreger am Tresen, hier sind sie frank und meisenfrei in Form gebracht.
Matthias Politycki, Jahrgang 1955, studierte von 1975 bis 1987 Neuere Deutsche Literatur an den Universitäten München und Wien. Nach seiner Promotion war er von 1988 bis 1990 als Akademischer Rat an der LMU München tätig. Seit 1990 arbeitet er als freier Schriftsteller und veröffentlichte zahlreiche Romane, Erzählungen und Gedichte. Als Essayist äußert er sich seit Jahrzehnten mit vieldiskutierten Debattenbeiträgen zu den Fragen der Gegenwart. Politycki ist Mitglied von PEN Deutschland, PEN Austria sowie der Freien Akademie der Künste in Hamburg. 2025 wurde er zum Präsidenten von PEN Deutschland gewählt.
Am folgenden Abend (14.01.) um 19:00 Uhr findet in der Sächsischen Akademie der Künste ein öffentlicher Diskurs über die Verteidigung des freien Wortes und die Bedeutung von Literatur- und Kunst in der freiheitlichen Demokratie mit Matthias Politycki, Friedrich Dieckmann (PEN-Gruppe Leipzig) sowie Wolfgang Holler (Präsident der Sächsischen Akademie der Künste) statt. Weitere Informationen finden Sie hier.
Moderation:
Michael G. Fritz
Eintritt: 8 € | 5 €
Wir bitten um Voranmeldung.