Lesung und Gespräch
Foto: Gerd Mothes
Die im neuen Band der preisgekrönten Autorin versammelten Gedichte sind Texte des Transits, des Sich-Verortens – unterwegs zwischen Innen und Außen, Erinnerung und Gegenwart, Körper und Gelände.
„Dichtung der Schwellen und Übergänge: hochsensibel, melancholisch und von analytischer Genauigkeit.“
(Jury, Hölty-Preis)
Jayne-Ann Igel, 1954 in Leipzig geboren, absolvierte dort eine Ausbildung für wissenschaftliche Bibliotheken und arbeitete anschließend zunächst in der Deutschen Bücherei Leipzig sowie im Buchhandel, bevor sie nach einem Theologiestudium ins Gesundheitswesen wechselte. Ihr literarischer Weg begann im Untergrund der späten DDR mit selbstverlegten Grafik-Gedicht-Mappen und Zeitschriften. Seit 1988 ist sie als Schriftstellerin tätig und hat mit verschiedenen bildenden Künstlern zusammengearbeitet. 2007 wurde sie mit der Dr.-Manfred-Jahrmarkt-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung 1859 ausgezeichnet. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie 2026 den Kunstpreis Berlin in der Sparte Literatur sowie den Hölty-Preis der Landeshauptstadt Hannover. Heute lebt sie als freie Autorin in Dresden, arbeitet als Redakteurin an der Literatur- und Kunstzeitschrift Ostragehege mit und ist Mitherausgeberin der Reihe Neue Lyrik des Poetenladens.
Moderation:
Undine Materni
Eintritt: 8 € | 5 €
Wir bitten um Voranmeldung.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Sächsischen Literaturrat