Zusammenspiel

Mi. 28.10. 2020
Politisch Korrekt schreiben? - Digitaler Salon

Eine Veranstaltung des Netzwerks "Wortwechsel"

Input: Nele Pollatschek, Volha Hapeyeva

Moderation: Cornelius Pollmer

 

19:30

Der Begriff "politische Korrektheit" bezeichnet einen Komplex aus moralischen Vorstellungen, der von manchen als Einengung und von anderen als Leitlinie respektvollen Umgangs verstanden wird. Wir fragen im Rahmen unseres digitalen Salons nach dem Einfluss dieses Komplexes auf das künstlerische Schaffen von Schriftsteller*innen.

Die Veranstaltung wird live auf der Facebookseite des Dresdner Literaturner e.V. gestreamt (auch ohne Facebook-Konto abrufbar)

 

 

Do. 29.10. 2020
Eintritt frei!
Julia Deck - "Privateigentum" (Ausverkauft)

Lesung und Gespräch in französischer und deutscher Sprache

In Kooperation mit dem Centrum Frankreich | Frankophonie (CFF) und dem Institut français in Sachsen

Anmeldung erforderlich unter:
kontakt@kaestnerhaus-literatur.de

 

19:30

Sie sind seit dreißig Jahren verheiratet und soeben umgezogen. Außerhalb von Paris haben die Urbanistin und ihr depressiver Gatte endlich ein hochmodernes Eigenheim erworben. Auch die neuen Nachbarn sind überglücklich. Und alle merken zu spät, dass ihre blitzsaubere Ökosiedlung in einer Sackgasse liegt… Um es gleich vorwegzunehmen: Das Schicksal des roten Katers ist schrecklich. Aber das der übrigen Figuren in dieser bitterbösen Geschichte nicht minder.

Julia Deck wurde 1974 in Paris geboren. Sie studierte Literatur an der Sorbonne, arbeitete für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften und unterrichtet an der Journalistenschule. "Privateigentum" erschien im August 2020 im Wagenbach Verlag (Übersetzung: Antje Peter).

Moderation: Torsten König

Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Foto: Hélène Bamberger

Mi. 03.06. 2020
6 € / 4 €
Buchsalon

Sächsische Literaturrat e.V. in Kooperation mit dem Erich Kästner Haus für Literatur

#ZWEITERFRUEHLING

19:00

Drei zu Vier - das Konzept eines gewinnbringenden Gesprächs über sächsische Neuerscheinungen auf dem Literaturmarkt. Früher firmierte das Projekt unter dem Titel "Bücherbörse" und wird ab 2019 als "Buchsalon" veranstaltet. Federführend ist damals wie heute der Sächsische Literaturrat e.V. Zweimal im Jahr (jeweils nach den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt) veranstaltet der Verein die Runde, bei der drei Kritiker*innen sächsische Neuerscheinungen von vier Autor*innen besprechen. Eine*r dieser Autor*innen ist dabei anwesend und liest aus seinem*ihrem Text.  

 

Es diskutieren: Michael Hametner, Franziska Wilhelm und Axel Helbig

Die Texte:

  • Róža Domašcyna: stimmen aus der unterbühne. gedichte (poetenladen, 2020)
  • Andreas Heidtmann: Wie wir uns lange Zeit nicht küssten, als ABBA berühmt wurde. Roman (Steidl Verlag, 2020)
  • Susan Kreller: Elektrische Fische (Carlsen, 2019) == Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020
  • Ingo Schulze: Die rechtschaffenen Mörder. Roman (S. Fischer Verlag, 2020)

Es liest: Róža Domašcyna

Eintritt : 6 € / 4 €

Die Veranstaltung findet mit Publikum im Garten der Villa Augustin statt. Wir bitten um Voranmeldung.

Im Nachgang wird eine Aufzeichnung der Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

 

Mi. 29.04. 2020
Eintritt frei
Boualem Sansal

"Der Zug nach Erlingen oder die Verwandlung Gottes"

Lesung und Gespräch

Aufgrund der aktuellen Lage muss die Lesung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Foto: Roger von Heereman

19:00

Ute von Ebert lebt in Erlingen, einer zwölftausend Bürger zählenden deutschen Gemeinde, die von einem unbenannten und unbekannten Feind belagert und bedroht wird. Dieser Feind hat kein anderes Ziel, als alle Menschen seinem Gott zu unterwerfen. Die Bevölkerung von Erlingen wartet derweil fieberhaft und gottergeben auf einen Zug, der sie angeblich evakuieren wird. Doch der Zug kommt nicht. Elisabeth Potier lebt seit ihrer Pensionierung und bis zu ihrem folgenschweren Unfall in der Pariser Metro als Privatlehrerin in Bremen, wo sie den verwöhnten Sprössling einer alten hanseatischen Industriellenfamilie unterrichtet. Ute und Elisabeth – beide Frauen beobachten das Fortschreiten eines sektiererischen Glaubens und die Verwandlung und den Zerfall der erschlafften demokratischen Gesellschaft und revoltieren sich ...
Ein kraftvolles Plädoyer, sich den Herausforderungen der Gegenwart zu stellen!
„Der Zug nach Erlingen“ ist der letzte Teil einer Trilogie, in der sich Boualem Sansal mit dem Thema Islamismus auseinandersetzt.
(Merlin Verlag)

Moderation (deutsch/französisch):

Roswitha Böhm

Torsten König

Eintritt frei!

In Kooperation mit:

Centrum Frankreich | Frankophonie der TU Dresden

Sonderforschungsbereich 1285 der TU Dresden

 

Mi. 04.03. 2020
Eintritt frei
Norbert Scheuer - "Winterbienen"

Lesung und Gespräch in unserer Reihe "Zusammenspiel" (Kooperation mit dem Sächsischen Epilepsiezentrum)

Foto: Elvira Scheuer

 

19:00

Januar 1944: Während über der Eifel britische und amerikanische Bomber kreisen, gerät der wegen seiner Epilepsie nicht wehrtaugliche Egidius Arimond in höchste Gefahr. Er bringt nicht nur als Fluchthelfer jüdische Flüchtlinge in präparierten Bienenstöcken über die Grenze, er verstrickt sich auch in Frauengeschichten. 

Mit großer Intensität erzählt Norbert Scheuer in "Winterbienen" einfühlsam, präzise und spannend von einer Welt, die geprägt ist von Zerstörung und dem Wunsch nach einer friedlichen Zukunft. (C.H. Beck)

Für seinen Roman, der die turbulenten letzten Kriegsjahre in der Eifel mit der Krankheit des Protagonisten und dem Leben seiner Bienen verwebt, wurde Norbert Scheuer mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2019.

Moderation:

Michael G. Fritz;

Dr. Thomas Mayer

Eintritt frei!