Repertoire

Im Jahr 1996 wurde zum ersten Mal der Dresdner Lyrikpreis vergeben. Alle zwei Jahre werden seitdem tschechische und deutsche Autorinnen und Autoren für besondere lyrische Leistungen prämiert.

 

Die bisherigen Preisträger*innen:

 

2018 Bastian Schneider & Jan Škrob

2016 Guy Helminger & Simona Rackova

2014 Lea Schneider

2012 Hartwig Mauritz

2010 Marie Št'astná

2008 Christian Futscher

2006 Viola Fischerová & Uljana Wolf

2004 Uwe Tellkamp

2002 Hendrik Rost

2000 Lutz Seiler

1998 Petr Hruška & Christian Lehnert

1996 Thomas Kunst

 

 

Die Reihe "Sprachen machen Leute" gehört seit vielen Jahren zum festen Kern unseres Programms. Autor*innen deren Schreib- nicht aber Muttersprache das Deutsche ist nehmen jeweils als Co-Leiter*innen an der Schreibwerkstatt von Michael G. Fritz teil und lesen am Folgeabend aus ihren eigenen Texten.

Die nächsten Veranstaltungen:

29.9. Ilija Trojanow - "Doppelte Spur"

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Autorinnen und Autoren präsentieren im Erich Kästner Haus für Literatur erstmalig ihre Neuerscheinungen.

Nächste Veranstaltung:

02.9. Michael Wüstefeld - "Gegenwärtige Vergangenheit"

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Gemeinsam mit transkulturell agierenden Trägern wie dem Italienzentrum der TU Dresden, dem Haus für Poesie oder dem Tschechischen Zentrum Berlin präsentieren wir internationale Schrifsteller*innen.

Münchhausen-Themenreihe

Aus Anlass des 300. Geburtstages des weltberühmten Lügenbarons Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen:

Wir wollen mit Autorinnen und Autoren sowie unserem Publikum über die essenzielle Rolle fiktionaler Literatur im Zeitalter mediengestützter Fake News und Verschwörungstheorien diskutieren. Als Ausgangspunkt der Reihe dient Kästners Nacherzählung des Münchhausen Stoffes, dabei werden jedoch Verbindungen zu aktuellen Werken und Autoren gattungstypologisch und/oder motivgeschichtlich verwandter Genres gezogen. Sie alle zeichnet das zugrundeliegende Mittel der literarischen Übertreibung als Austesten und Überschreiten der Grenze zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen aus. Raffinierte Maskeraden und glatte Lügen entspringen einem fantastischen Einfallsreichtum - ganz nach Erich Kästners Geschmack. Die Lüge ist dabei immer die kleine, kecke Schwester der Imagination, von stilistischen Anverwandlungen und Einverleibungen so unterschiedlicher Genres wie literaturhistorisches Märchen, medienkritische Groteske, psychologischer Roman mit imposantem Bildertheater, dystopische Science Fiction oder heitere Familienerzählung.

Die nächsten Veranstaltungen:

13.8. Michal Hvorecký - "Troll"
26.8. Mirko Bonné - "Die Widerspenstigkeit"

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Hinter diesem Label verbergen sich Veranstaltungen, die in unseren Räumlichkeiten stattfinden, die allerdings nicht von uns organisiert werden.

Cover Kurz & Bündig
Buchcover "Kurz & Bündig"

Wir machen's kurz!

 

Häufig braucht es nicht viele Worte, dessen war sich bereits Erich Kästner bewusst und veröffentlichte im Jahr 1950 unter dem Titel "Kurz und Bündig" eine Sammlung von Epigrammen. Ganz im Sinne der lyrischen Kurzform verdichten wir im Rahmen unseres diesjährigen Kästner-Festivals viel Inhalt in den kompakten Raum einer einzigen Woche. Dabei beschränken wir uns jedoch nicht auf Epigramme, sondern lassen allerlei Formen der literarischen Kürze Platz zur Entfaltung in Text, Bild, Performance und Ton. ERdichten und VERdichten - vom musischen Balladenabend über Workshops zum Mitmachen, Kürzestprosa und Lieblingstexte bis hin zur Literatur in einfacher Sprache. Alles Überflüssige wird herausdestilliert und übrig bleibt ein Best-of.

 

 

 

Aus Anlass des Jubiläums der Deutschen Wiedervereinigung nehmen wir uns dem Thema im Rahmen einer Reihe an. In Kooperation mit dem Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED Diktatur werfen wir einen Blick auf Opposition in der DDR.