Repertoire

Im Jahr 1996 wurde zum ersten Mal der Dresdner Lyrikpreis vergeben. Alle zwei Jahre werden seitdem tschechische und deutsche Autorinnen und Autoren für besondere lyrische Leistungen prämiert.

Im Jahr 2020 wurde der Aachener Autor Christoph Wenzel im Rahmen einer digitalen Preisverleihung ausgezeichnet. Der Publikumspreis ging an Ondřej Krystyník, der mit seinem Beitrag die meisten Stimmen erhielt. 

Hier geht's zur digitalen Preisverleihung.
Hier geht's zu den Beiträgen der Finalist*innen.

 

Die bisherigen Preisträger*innen:

 

2020 Christoph Wenzel (Publikumspreis: Ondřej Krystyník)

2018 Bastian Schneider & Jan Škrob (Publikumspreis Jan Nemček)

2016 Guy Helminger (dazu Publikumspreis) & Simona Rackova

2014 Lea Schneider & Thilo Krause (dazu Publikumspreis)

2012 Hartwig Mauritz

2010 Marie Št'astná

2008 Christian Futscher

2006 Viola Fischerová & Uljana Wolf

2004 Uwe Tellkamp

2002 Hendrik Rost

2000 Lutz Seiler

1998 Petr Hruška & Christian Lehnert

1996 Thomas Kunst

 

 

Die Reihe "Sprachen machen Leute" gehört seit vielen Jahren zum festen Kern unseres Programms. Autor*innen deren Schreib- nicht aber Muttersprache das Deutsche ist nehmen jeweils als Co-Leiter*innen an der Schreibwerkstatt von Michael G. Fritz teil und lesen am Folgeabend aus ihren eigenen Texten.

In Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Thalia-Buchhandlung HAUS DES BUCHES

Die nächsten Veranstaltungen:

08.12. Marjana Gaponenko - "Der Dorfgescheite"

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Autorinnen und Autoren präsentieren im Erich Kästner Haus für Literatur erstmalig ihre Neuerscheinungen.

Nächste Veranstaltung:

21.10. Jayne-Ann Igel - "alles lichter winter"

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Gemeinsam mit transkulturell agierenden Trägern wie dem Italienzentrum der TU Dresden, dem Haus für Poesie oder dem Tschechischen Zentrum Berlin präsentieren wir internationale Schrifsteller*innen.

Die nächsten Veranstaltungen:

29.10. Julia Deck - "Privateigentum" (in Kooperation mit dem Centrum Frankreich | Frankophonie)

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Münchhausen-Themenreihe

Aus Anlass des 300. Geburtstages des weltberühmten Lügenbarons Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen:

Wir wollen mit Autorinnen und Autoren sowie unserem Publikum über die essenzielle Rolle fiktionaler Literatur im Zeitalter mediengestützter Fake News und Verschwörungstheorien diskutieren. Als Ausgangspunkt der Reihe dient Kästners Nacherzählung des Münchhausen-Stoffes, dabei werden jedoch Verbindungen zu aktuellen Werken und Autoren gattungstypologisch und/oder motivgeschichtlich verwandter Genres gezogen. Sie alle zeichnet das zugrundeliegende Mittel der literarischen Übertreibung als Austesten und Überschreiten der Grenze zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen aus. Raffinierte Maskeraden und glatte Lügen entspringen einem fantastischen Einfallsreichtum - ganz nach Erich Kästners Geschmack. Die Lüge ist dabei immer die kleine, kecke Schwester der Imagination, von stilistischen Anverwandlungen und Einverleibungen so unterschiedlicher Genres wie literaturhistorisches Märchen, medienkritische Groteske, psychologischer Roman mit imposantem Bildertheater, dystopische Science Fiction oder heitere Familienerzählung.

 

 

 

Hinter diesem Label verbergen sich Veranstaltungen, die in unseren Räumlichkeiten stattfinden, die allerdings nicht von uns organisiert werden.

Die nächsten Veranstaltungen:

 

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Aus Anlass des Jubiläums der Deutschen Wiedervereinigung nehmen wir uns dem Thema im Rahmen einer Reihe an. In Kooperation mit dem Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur werfen wir einen Blick auf Opposition in der DDR.

In Kooperation mit dem Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die nächsten Veranstaltungen:

23.11. Lutz Rathenow - Ost-Berlin damals und Dresden heute. Zwischen Bürgerwut, Poesie und Wahrnehmungsmut
30.11. Utz Rachowski - "Die Lichter, die wir selbst entzünden"

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Im Erich Kästner Haus für Literatur spielt neben dem Leben und Werk des Hauspatrons und Literatur und Diskursen der Gegenwart auch immer wieder die Erinnerung an wichtige Autorinnen und Autoren der Literaturgeschichte eine große Rolle. Mit der Reihe "Jahrestage" werden zu wichtigen Jubiläen Informationsveranstaltungen und Lesungen als Hommage auf jene Persönlichkeiten abgehalten.

 

 

Neue Perspektiven eröffnen, den Horizont erweitern - Literatur schafft Zugang in Welten, die fernab des eigenen Alltags liegen und die dennoch helfen können, die eigene Umgebung besser zu verstehen. 

Die nächsten Veranstaltungen:

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Cover Kurz & Bündig
Buchcover "Kurz & Bündig"

Wir machen's kurz!

 

Häufig braucht es nicht viele Worte, dessen war sich bereits Erich Kästner bewusst und veröffentlichte im Jahr 1950 unter dem Titel "Kurz und Bündig" eine Sammlung von Epigrammen. Ganz im Sinne der lyrischen Kurzform verdichten wir im Rahmen unseres diesjährigen Kästner-Festivals viel Inhalt in den kompakten Raum einer einzigen Woche. Dabei beschränken wir uns jedoch nicht auf Epigramme, sondern lassen allerlei Formen der literarischen Kürze Platz zur Entfaltung in Text, Bild, Performance und Ton. ERdichten und VERdichten - vom musischen Balladenabend über Workshops zum Mitmachen, Kürzestprosa und Lieblingstexte bis hin zur Literatur in einfacher Sprache. Alles Überflüssige wird herausdestilliert und übrig bleibt ein Best-of.